Arbeit nach SDTS - Mensch - Hund

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Unsere Verpflichtung ist der hilfsmittelfreie, gewaltlose und sprachfreie Umgang mit dem Hund.

Ganzheitliche Akzeptanz und Respekt gegenüber der Natur des Hundes, leiten alle unsere Entscheidungen.

Unser Ziel ist ein flächendeckendes Netzwerk aus kompetenten Hundetrainern und Therapeuten, die auf Gewalt und Starkzwang in der Hundeausbildung verzichten und somit tierschutzwidrige Trainingsmethoden in der Hundeszene verringern.

Wir verwenden am Hund:
- keine Sprache
- keine Hilfsmittel
- keine Handzeichen
- keine Bestrafung
- kein Leinenruck
- kein Nackenschütteln
- keinen Schnauzengriff
- keinen Alphawurf
- kein Ignorieren
- keine Desensibilisierung
- kein Halti
- kein Futterdummy
- keine Stachelhalsbänder
- keine Stromhalsbänder
- keine Laufgeschirre
- keine Wurfdiscs
- keine Sprühhalsbänder
- keine Snackballs
- keine Beinleinen
- keine klassische und operante Konditionierung
- kein Nein! Aus! Pfui!
- keine Rütteldose
- keinen Klicker
- keine Wasserpistolen
- keine Futtersuchspiele
- keine Reizangel
- kein Ablenken und Locken mit Futter
- kein Ballwerfen
- keine Schläge und Tritte



Wir brauchen nur:

1 Hund
1 Mensch
1 Halsband
1 Leine
Futter




SDTS® - Speechless Dogtraining System

Das “Speechless Dogtrainingsystem” SDTS® wurde 1999 von Gerhard Wiesmeth speziell für Problemhunde entwickelt. (Das Original seit 1999)

SDTS® ist keine Methode sondern vermittelt dem Hundehalter, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ein praxisorientiertes System zur Kommunikation mit dem Hund. Sprachlos, gewaltfrei und ohne jegliche Hilfsmittel ist es hierdurch möglich, innerhalb kürzester Zeit, selbst schweres Problemverhalten abzubauen.

S.D.T.S.® SPRACHLOS einfach - EINFACH sprachlos

Um den Haushund und das, was ihn ausmacht, besser verstehen zu können, betrachtete Gerhard Wiesmeth das Verhaltensrepertoire sowie die Kommunikation von Wölfen (Polar-Timber- und Grauwölfe) Diese leben im Gegensatz zu unseren Haushunden vom Menschen unabhängig. Sie versorgen sich völlig eigenständig und sind den Erwartungen, die wir an unsere Hunde stellen, nicht ausgeliefert.

Wir Menschen erwarten von unserem Hund, dass er sich mit anderen Haustieren wie z.B. Katzen oder auch Kaninchen arrangiert, obwohl diese in sein Beuteschema fallen. Er muss sich mit fremden Artgenossen verstehen und sogar mit diesen "spielen". Unsere Hunde sind angeblich nur dann zufrieden, wenn sie nach unserer Definition von Freiheit, täglich VIEL Auslauf und jeden erdenklichen Freiraum zur Verfügung haben. Die Folgen für Hundehalter sind nicht absehbar. Der Hund wird unabhängig, es gibt keinen Grund für ihn die Orientierung am Menschen zu suchen, da wir ihn mit Streicheleinheiten und Ressourcen wie Futter, Beute (Spielzeug) und Bewegungsspielraum überhäufen.

Die Energie, welche aufgebracht werden müsste, um zu "spielen" oder sinnlos "herumzutoben" würde in der Natur das Überleben des gesamten Rudels gefährden, speziell wenn es in Kampfsituationen um das Verteidigen von Nahrungsquellen oder Territorien geht. Es macht aus der Sicht von Wölfen keinen Sinn. Dem Haushund aber sprechen wir den Drang zu Spiel und Bewegung zu, ohne darüber nachzudenken, was es für ihn bedeutet. Die Reinform der wölfischen Kommunikation ist reduziert auf einfachste Körperaktionen, wir Menschen haben verlernt körperaktiv zu agieren und setzen dagegen auf Verbalakrobatik sowie auf widersprüchliche Gestik und Mimik.

Da sich der Wolf dank seiner Unabhängigkeit, im Gegensatz zum domestizierten Haushund nie mit menschlicher Sprache, Bewegungsmustern und menschlichen Schwächen auseinandersetzen musste, bestehen auch keine Konflikte beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf.

Die Unterordnung bei Hunden und Wölfen verläuft entgegen weit verbreiteter Meinung nicht von oben nach unten, sondern genau umgekehrt, also von unten nach oben. Die genetische Bereitschaft zur Unterordnung bringen alle Wolfsartigen mit sich. Ein Rudelführer übt niemals Druck nach unten aus, er hat dies gar nicht nötig! Wenn wir nun Wolf und Hund verhaltensspezifisch (ethologisch) gegenüberstellen wird klar, warum Wolfsforschung nicht auf den Hund übertragen werden kann bzw. darf und die daraus resultierenden "Erziehungsmethoden" als fahrlässig und gefährlich eingestuft werden müssen.

Ein sprachloser, gewaltfreier und körperaktiver Umgang, ein "Sich-zurücknehmen" ist absolut notwendig um sinnvoll und artgerecht mit unseren Haushunden umgehen zu können.




Problemhunde Therapie
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© 2015 Hundetrainer - Problemhundetherapeut Ulf Jannasch,‎
MENSCH-HUND.TEAM
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